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STORIESHome »Audiobook-Review: Geister-Schocker 4-6 (Romantruhe Audio)
Zeit für neuen Grusel: Mit einem Teufelsanbeter-Kult, dem mysteriösen Highway 666 und einem verwunschenen Schloss wird Gänsehaut-Nachschub geliefert.
A. F. Morland (Folge 4) sowie Earl Warren (Folge 5 und 6) haben die Vorlagen zu diesen drei Hörspielen aus der beliebten „Geister-Schocker“-Reihe der Romantruhe geliefert. Teil 4: Der Hexenjäger Im vierten Teil ist wieder einmal London der Ort des Schreckens – die Stadt muss wirklich etwas Gruseliges an sich anhaben. Das wird auch einigermaßen gut in Szene gesetzt, die seltsamen schwarzen Puppen verbreiten ein mystisches Flair. Die Sprecher machen wie meist in der Serie einen soliden Job, auch Sound und Musik passen gut zum Rest, technisch gibt es hier wenig zu meckern. Die Story hingegen überzeugt nicht gänzlich, platte Dialoge und aufgelegte Wendungen rücken "Der Hexenjäger" etwas nach unten auf der Wertungsskala. Teil 5: Highway zur Hölle In Arizona gibt es einen mysteriösen Highway-Abschnitt, in Sprecher und Tontechniker leisten solide Arbeit, um Stimmung aufkommen zu lassen – wer sich an dem trashig angehauchten Charme der Produktion nicht stört, kann hier definitiv nichts falsch machen. Etwas aufgesetzt wirkt allerdings die Romanze zwischen den beiden Protagonisten: An einem Tag macht Joan mit ihrem Verlobten Schluss, am nächsten haucht sie Paul schon ein "Ich liebe dich" zu. Auch die eine oder andere Wendung in der Story vermag nicht vollauf zu überzeugen und lässt Folge 5 im Vergleich zu den Vorgängern abfallen. Das trübt die Gruselstimmung ein bisschen, in Summe bleibt aber genug Unterhaltungswert vorhanden, um sich eine kurzweilige Stunde lang auf den "Highway zur Hölle" zu begeben. Nicht nur als AC/DC-Fan… Folge 6: Der Satansorden von Chalderon Im sechsten Serienteil geht es Schlag auf Schlag, und das ist nicht unbedingt gut. Durch die Vielzahl an Charakteren, die teilweise nur kurz namentlich auftauchen, teilweise aber auch später wieder vorkommen, wird die Story etwas unübersichtlich. Auch die Sprecherstimmen liegen da zu nahe beieinander, was die Unterscheidung zusätzlich erschwert. Von der Story her bleibt das Niveau im üblichen Bereich, die Schock- und Gruselelemente stehen im Vordergrund. Technisch gibt es nicht viel zu bekritteln, Soundeffekte werden sehr gut eingesetzt und auch die Sprecher leisten tolle Arbeit. Die inhaltlichen Mängel machen "Der Satansorden von Chalderon" leider zu einer schwächeren Folge der Reihe. Aber keine Sorge, die nächsten Teile merzen die Probleme wieder aus. # # # Georg Haßlinger # # #
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