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STORIESHome »Book-Review: Star Trek – The Next Generation: Heldentod (Cross Cult)
Die Borg sind nun endgültig dazu bereit die Menschheit zu vernichten und von jeglicher Assimilation Abstand zu nehmen. Ob da wohl ein deaktivierter Borg Kubus den Schlüssel dazu verborgen hält, wie man sie davon abhalten kann?
Die Geschichte von "Heldentod" ist eigentlich die direkte Fortsetzung der Novelle "Star Trek – Widerstand" von J. M. Dillard. In dieser Geschichte brechen Captain Picard inklusive einiger neuer Crewmitglieder mit der frisch reparierten Enterprise-E (nach der heftigen Carambolage im Film "Star Trek – Nemesis") zu einem Testflug auf – so scheint es zumindest. In Wirklichkeit vernimmt Picard mittels seiner mentalen Verbindung Stimmen aus dem Borg-Kollektiv, und was er erfährt lässt ihm die verbliebenen Haare zu Berge stehen. Trotz der Niederlage bei der Schlacht gegen Admiral Janeway und Captain Picard ist es den Borg gelungen sich neu zu formieren. Erster Punkt auf ihrer Tagesordnung: Einen zerstörten Borg Kubus reaktivieren und eine neue Borg-Königin erschaffen. Anstatt die Ankunft von Seven of Nine abzuwarten, damit diese der Enterprise mit wichtigen Ratschlägen und Erfahrungen zur Seite zu stehen kann, beschließt Picard auf eigene Faust einfach ohne sie auf besagten "Testflug" aufzubrechen. Dank temporärer Re-Assimilation gelingt es ihm die Pläne der Borg einmal mehr zu durchkreuzen. "Star Trek – Heldentod" setzt jetzt genau dort fort. Geleitet von ihren einschlägigen Erfahrungen mit Auseinandersetzungen mit den Borg macht sich Admiral Janeway zum deaktivierten Borg-Kubus auf um sich zu vergewissern, dass dieser auch in Zukunft keinerlei Schaden mehr anrichten kann. Zusätzlich sucht sie nach Spuren und Hinweisen, die eventuell dazu beitragen könnten, zukünftige Übergriffe der Borg zu vereiteln. Wie sich jedoch herausstellt, sind der Kubus und die darin befindlichen Borg alles andere als tot. Schlimmer noch, sie haben sich weiterentwickelt! Diese Borg scheren sich nicht mehr ums Assimilieren. Rache und Zerstörung stehen ganz oben auf ihrer Liste, dabei sind ihre Ziele Jean-Luc Picard und die Erde. Es entfaltet sich eine vielschichtige Verkettung zahlreicher Ereignisse, die das Star Trek-Universum einmal mehr für immer verändern soll. Mit "Star Trek – Heldentod" gelingt es Peter David den Leser bis zum Schluss ans Buch zu fesseln. Es findet erneut ein Treffen der Generationen statt, bei dem auch wirklich jeder Fan auf seine Kosten kommt. Das dramatische Ende könnten vielen Trekkies übel aufstoßen, dennoch sollte man "Heldentod" unbedingt gelesen haben. # # # Michel Bakhoum # # #
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