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STORIESHome »Comic-Review: Death Note – Black Edition 1 & 2 (Tokyopop)
Was würdest du tun, wenn dir ein Heft in die Hände fallen würde, das alle darin namentlich erwähnten Personen sterben lässt?
Beseelt vom Gedanken, als gottgleicher Bestrafer die Bösen zu bestrafen, macht sich Light sogleich ans Werk, nimmt sich bekannte Schwerverbrecher in Japan und anderen Teilen der Welt vor und lässt sie an Herzversagen sterben. Die seltsame Todesserie erregt schnell das Misstrauen der Polizei, die den mysteriösen und im Verborgenen agierenden "L" auf den Fall ansetzt. Dieser schart zur Lösung des Falls eine kleine, eingeschworene Spezialeinheit um sich, zu der pikanterweise auch Lights Vater zählt. Autor Tsugumio Ohba schafft es bereits nach wenigen Seiten, einen faszinierenden Mythos rund um das ominöse, todbringende Heft zu kreieren. Dabei hält er sich nicht allzu lange mit den damit verbundenen moralischen Implikationen für dessen Besitzer auf, sondern legt vielmehr gleich mit einem faszinierenden Duell zweier hochbegabter Köpfe los, die sich hinter der Fassade von Zusammenarbeit und Freundschaft einen Kampf um Leben und Tod liefern. Zeichner Takeshi Obata setzt das in beeindruckendes Artwork um, das ohne Gewaltszenen allein durch die Charaktere glänzt. Und, zugegeben: Lights persönlicher Begleiter, der Totengott Ryuk, macht sowohl optisch als auch durch sein Wesen extrem viel Spaß. Glatte Kaufempfehlung! # # # Andreas Grabenschweiger # # #
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