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STORIESHome »Comic-Review: Max 31 & 33 (Panini)
Der Zombie-Spaß geht munter weiter! Diesmal haben es die hungrigen Untoten sogar ins reguläre Marvel-Universum geschafft und versuchen sich hier breit zu machen.
Die Ableger Nr. 3 und 4 wurden Newcomer-Autor Fred Van Lente, der uns erst kürzlich mit der Noir-Variante der X-Men begeistert hat, überantwortet. "Marvel Zombies" 3 startet in den Sümpfen, wo sich der sogenannte "Nexus der Realitäten" befindet: Eine Schnittstelle zwischen den verschiedenen Dimensionen. Genau hier verschafft sich die Zombie-Version von Deadpool Zugang ins reguläre Universum und löscht gleich mal das örtliche "Initiative"-Team von Florida aus. A.R.M.O.R., die streng geheime Behörde mit dem sperrigen Titel "Alternative-Realitäten-Monitoring-Organisation", ist sich über die Tragweite der Gefahr durch den Zombie-Virus bewusst und entsendet sofort Einsatzkräfte zur Eindämmung der Seuche. Gleichzeitig beauftragt sie die beiden Androiden Aaron "Machine Man" Stack und Jocasta, aus der Zombie-Dimension eine Blutprobe als Basis für ein Gegenmittel zu beschaffen. Dass Michael Morbius, seines Zeichens "lebender Vampir" vom Dienst und Wissenschaftler, der das Serum entwickeln soll, inzwischen von seinem Zombie-Gegenüber ersetzt worden ist, ahnt dabei keiner… Der vierte Miniserien-Ableger nimmt den blutroten Faden da auf, wo ihn Der Autorenwechsel von Robert Kirkman zu Fred Van Lente hat dem "Marvel Zombies"-Franchise auf keinen Fall geschadet, im Gegenteil: Die Interaktion zwischen den Zombies untereinander und mit den Nicht-Infizierten sorgt für jede Menge Slapstick und lustige Einlagen – im Fall von "Marvel Zombies 4" geht ein Großteil davon auf Zombie-Deadpools Kappe. Das hat die vierte Miniserie auch nötig, da mit Morbius und seinen klassischen, großteils aus den 1970er Jahren stammenden Monsterkollegen eine gehörige Portion Horror in die Story einfließt. Dankenswerterweise wird der gruselige Unterton aber immer wieder durch die Protagonisten gebrochen, ohne das Ganze ins Lächerliche zu ziehen. Zeichner Kev Walker, der unter anderem Illustrationen für die "Magic: The Gathering"-Kartenspielserie gestaltet hat, ist ebenso ein perfekter Ersatz für Sean Philips. Man darf gespannt sein, wann Panini uns hierzulande mit dem fünften Anlauf der Zombies beglückt – immer her damit! # # # Andreas Grabenschweiger # # #
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