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Game Review: Jak and Daxter – The Lost Frontier (PSP)

Das Duo Jak und Daxter kehrt im Stile des ersten Jak and Daxter-Titels auf die PSP zurück und hat einiges im Gepäck!

jack_pack (c) High Impact Games/Sony Computer Entertainment / Zum Vergrößern auf das Bild klickenViele PSP-Besitzer haben sicherlich schon länger auf einen richtig guten Plattformer für die PSP gewartet. Jetzt wurde das lange Flehen gleich mit zwei Titeln belohnt: "Jak and Daxter – The Lost Frontier" und "Little Big Planet PSP", "The Lost Frontier" wurde diesmal nicht von seinen ursprünglichen Schöpfern (Naughty Dog) designt – die waren wohl mehr mit "Uncharted 2" beschäftigt. An ihrer Stelle übernahm das Team von High Impact Games das kreative Ruder, jedoch nicht ohne vorher brav den Geschichtsunterricht in Jak-and-Daxterlogy zu besuchen. Der Unterricht scheint gefruchtet zu haben, denn der Spieler findet quasi ein "Best Of" der besten Spielelemente aus den letzten Teilen der Serie.


Wie schon in den klassischen Teilen ist auch in "The Lost Frontier" die Geschichte mal wieder abgefahren und schräg. Die Eco-Vorräte neigen sich dem Ende zu und so machen sich Jak und Keira auf, eine Maschine aus Urzeiten ausfindig zu machen, mit deren Hilfe die Welt gerettet werden soll. Auch die Charaktere sind alles andere als Hinz und Kunz und ebenfalls sehr skurril ausgefallen. Die witzigen Zwischensequenzen tun ihr Übriges um keinen Zweifel an der Ausgefallenheit des Spiels aufkommen zu lassen. Das Gameplay ist ebenfalls bemerkenswert, vor allem für jene, die sich noch and den allerersten Teil von Jak and Daxter erinnern können.


jak1 (c) High Impact Games/Sony Computer Entertainment / Zum Vergrößern auf das Bild klickenJak springt und läuft in guter alter Jump`n`Run-Manier durch zahlreiche, linear gestaltete Level und ist dabei allerlei gefinkelten Passagen ausgesetzt, wie zum Beispiel sich bewegende Vorsprüngen oder verschwindende Brücken. Die Level sind sehr schön gestaltet und haben teilweise einen sehr natürlichen Look. Andere Abschnitte erinnern stark an "Ratchet and Clank" –überhaupt ist das ganze Spiel ziemlich oft "Ratchet and Clank"-lastig.


Im Bezug auf Jaks Waffenarsenal bleiben in punkto Umfang (fast) keine Wünsche offen. Allein schon die je nach ihrer Beschaffenheit einsetzbaren Ecos sind nicht nur optisch äusserst effektiv. Je nach Farbe kann Jak entweder Feuerbälle schleudern, Kristallzacken aus dem Boden emporbeschwören, höher springen oder gar die Zeit verlangsamen. Dies sind nur einige exemplarisch angeführte Beispiele für Jaks Fähigkeiten.


jak2 (c) High Impact Games/Sony Computer Entertainment / Zum Vergrößern auf das Bild klickenJak hat diesmal außerdem einen sogenannten Gunstaff zur Verfügung, der, wie der Name schon vermuten lässt, eine "Pistole am Stiel" ist. Diese lässt sich jedoch im Laufe des Spiels upgraden. Leider hat sie keine Auto-Target Funktion. Dies entpuppt sich vor allem dann als recht mühsam, wenn die Kamera mal wieder ungünstig platziert ist während man sich gerade in einem Bossfight befindet. Diese Problematik kommt zwar nicht allzu oft vor, hätte aber dennoch etwas mehr Aufmerksamkeit verdient.


Ein guter Teil von "The Lost Frontier" spielt sich in der Luft ab. In fünf freischaltbaren Flugzeugen, die man ebenfalls upgraden kann, liefert man sich epische Luftschlachten. In einigen Leveln bekommt man die Gelegenheit als Daxter zu spielen. Mit Hilfe des lila Eco verwandelt sich dieser in eine Art Hulk. In dieser Gestalt kann er Energiebälle abfeuern oder mit seinem Tornado-Move eine Menge Schaden anrichten. Die Daxter-Level sind aber nicht wirklich der Renner und tragen eher wenig zum Gesamtspielspaß bei.


Fazit: "Jak and Daxter – The Lost Frontier" ist ein extrem unterhaltsames Game seiner Gattung und macht eine Menge Spaß. Ein skurriler Plot und die einzigartigen Charaktere machen das Spiel zu einem würdigen Teil der Jak and Daxter-Saga.


# # # Michel Bakhoum # # #


Grafik: 7,5/10
Sound: 9/10
Steuerung: 8/10
Spielspaß: 9/10
Gesamt: 8


Entwickler: High Impact Games
Publisher: Sony Computer Entertainment






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