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STORIESHome »Game-Review: Der Herr der Ringe – Der Krieg im Norden (PS3, PC, Xbox 360; getestet auf PS3)
Routine-Gemetzel oder die Videospiel-Analogie zu Gandalfs "Du kommst hier nicht vorbei!" – wie schlägt sich "Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden"?
Die Schwächen bei Geschichte und Charakterentwicklung werden mit der mangelnden Logik bei den Speicherpunkten sowie im Umstand, dass im Spiel nicht zwischen den Hauptcharakteren gewechselt werden kann, fortgesetzt. Doch jene Elemente, welche im Singleplayer-Modus schnell in Hack`n`Slay-ähnlichem Einheitsbrei resultieren, machen im Mehrspieler dankenswerterweise wirklich Laune. Mit zwei menschlichen Mitspielern ist das Metzeln gleich viel lustiger – trotz der einigermaßen soliden KI in der Solo-Kampagne. Sehr überzeugend gestaltet sich auch die grafische und akustische Inszenierung des Tolkien-Universums: Der hohe Norden ist eine lizenztreue Erweiterung mit liebevoll gestalteter und authentischer Grafik, die Mischung aus wohlbekannten Orten mit neuen Szenerien gelingt wunderbar. Wer die Trutzburgen, Ritterhallen und Landschaften aus den Filmen noch in angenehmer Erinnerung hat, wird mit "Der Krieg im Norden" seine Freude haben – leider mit der Einschränkung, dass die Inszenierung der Oberfläche überaus stimmig ist, es leider jedoch nicht gelingt die Atmosphäre auch unter Tage zu transportieren. In Summe wirken die Dungeons in Folge der generischen Gestaltung wie eine lieblose Dreingabe. # # # Karl H. Stingeder # # # Grafik: 7/10 Sound: 8,0/10 Steuerung: 7,5/10 Spielspaß: 6,0 /10 Gesamt: 7 Entwickler: Snowblind Studios Publisher: Warner Interactive
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