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STORIESHome »Game-Review: Fallout 3: Game of the Year Edition (PC, PS3, Xbox 360; getestet auf PS3)
Ehre wem Ehre gebührt. Und "Fallout 3" erntete dermaßen viel Zuspruch, dass Bethesda insgesamt 5 Add-Ons dem Hauptspiel folgen ließ. Die "Game of the Year Edition" umfasst alle Erweiterungen. Lohnt sich das Kompendium?
Im Folgenden ein Überblick zu den fünf Add-Ons: Operation Anchorage In der ersten Erweiterung gilt es durch Teilnahme an einer virtuellen Simulation Zugang zu einer Waffenkammer zu erlangen. Der Haken dabei: Gibt das virtuelle Alter-Ego während der Simulation den Löffel ab, so segnet auch der dazu gehörige Protagonist das Zeitliche. Handlungsort ist das verschneite Alaska und das Ziel ist es die Rote Armee zu besiegen. Nach rund 3 Stunden Spielzeit und Tonnen an verbrauchter Munition ist dies auch geschafft. „Operation Anchorage“ spielt sich wie ein typischer Shooter, geradlinig und actionreich. Bei den meisten Kämpfen leisten Kameraden Unterstützung. The Pitt Schauplatz des zweiten Add-Ons ist Pittsburgh, das von den kriegerischen Wirren weitgehend verschont geblieben ist. Nichtsdestotrotz unterjochen die Machthaber die Bewohner der Stadt systematisch, diese leiden zudem an einer heimtückischen Krankheit, die alle Infizierten in bösartige Mutanten verwandelt. Im Gegensatz zu „Operation Anchorage“ besteht nun wieder die Möglichkeit einige Entscheidungen zu treffen und das Gameplay gestaltet sich auch weniger linear. 5 Stunden Spielzeit. Broken Steel Das 3. Add-On ist ein zweischneidiges Schwert. Durch das Anheben der Level-Obergrenze von 20 auf 30, wird die Motivation kurzfristig nochmals enorm gesteigert. Allerdings wird das Alter-Ego nach Erreichen der neuen Levelhöchstgrenze zu mächtig. Die Geschichte dreht sich um die Vernichtung der letzten Überreste der Enklave; nach ca. 6 Stunden ist die Erweiterung durchgespielt. Point Lookout Sofern lediglich der Fokus auf die Missionen gelegt und keine Zeit mit Erkundungstouren zugebracht wird, ist auch das 4. Add-On ist in wenigen Stunden absolviert. Die Geschichte dreht sich rund um eine Sekte und das Haus eines Ghuls, Handlungsschauplatz ist eine düstere Sumpflandschaft in Maryland. Mothership Zeta In der letzten Erweiterung wird das Alter-Ego von experimentierfreudigen Aliens entführt. Da sich die Sache mit den Experimenten wenig zuträglich für den Protagonisten gestaltet, tritt der Held (bzw. die Heldin) die Flucht nach vorne an. "Mothership Zeta" ähnelt "Operation Anchorage": Linear und bleihältig. Bereits nach rund 3 Stunden ist der Spaß leider auch schon wieder vorbei. Fazit: Alle die das (SLAM-)"Spiel des Jahres 2008" noch nicht gespielt haben, bekommen mit der "Game of the Year Edition" ein postapokalyptisches "Rundumsorglos"-Paket mit dichter Atmosphäre und fesselnder Story. Die Erweiterungen sind durchwachsen: teils grandios, teils lediglich mittelmäßig. # # # Karl Stingeder # # # Grafik: 8,5/10 Sound: 9,5/10 Steuerung: 9,0/10 Spielspaß: 9,0/10 Gesamt: 9 Entwickler: Bethesda Softworks Publisher: Ubisoft
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