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STORIESHome »Game-Review: Ghostbusters (Xbox 360, PS 3, Wii, PS 2, Nintendo DS, PC; getestet auf PS3)
They’re back! Endlich! Rechtzeitig zum 25. Jubiläum sind die Ghostbusters wieder zurück, um die Welt vor schaurigen Gespenstern zu retten!
Wir tauchen ein in das New York der Neunziger, 1991 um genau zu sein, also zwei Jahre nach den Ereignissen im zweiten Ghostbusters-Film. Mit von der Partie sind auch diesmal wieder unsere Kumpels Peter, Ray, Winston und Egon aber auch ein neuer, tapferer Spielgefährte gesellt sich in ihre Reihen und zwar ihr! Der Neue ist jedoch ein recht stiller Zeitgenosse und eher ein Allerweltstyp – das ist gut so, denn alle Welt soll ja schließlich in den Charakter hineinschlüpfen und ihm selbigen verleihen. Meine Vorfreude zum Spiel war (gerade als Fan der ersten Stunde) klarerweise mit großer Skepsis verbunden: Was, wenn "Ghostbusters" draufsteht, aber nur ein lahmer und kurzweiliger Durchschnitts-Shooter drinsteckt? Man wird als Rookie (also Anfänger) gleich ins kalte Wasser geworfen, da Slimer aus seiner Zelle ausgebrochen ist und ihr ihn mit eurem nichtlizensierten Protonenbeschleuniger (kurz Protonenstrahler) wieder einfangen müsst. Dank Ray lernt ihr die ersten Schritte, um ein echter Geisterjäger zu werden. Ein starkes Highlight ist und bleibt der erste Moment, in dem man das allererste Mal den Protonenstrahler abfeuert: einfach Wahnsinn! Das Geisterjagen macht richtig Spaß und wird nie langweilig oder eintönig, nicht zuletzt wegen der Upgrades, die man im Laufe des Spiels erhält. Das verdankt man vor allem dem Umstand, dass man als Versuchskaninchen für neue experimentelle Waffen aus Egons Labor fungiert. Zusätzlich kann man sein Equipment auch selbst upgraden, wenn es der Gehaltsscheck zulässt – ist aber kein Problem, wenn man genug Geister einfängt. Das PKE-Meter ist nicht nur essentiell um versteckte Geister und Artefakte zu lokalisieren, sondern dient auch als Minicomputer (unter anderem mit einer Geisterdatenbank), die ihr um viele Exemplare erweitern könnt, wenn Ihr diese scannt. Das Spiel ist extrem gut gelungen und einfach ein Augen-, Ohren- und Seelenschmaus. Man trifft auf bekannte Gestalten, wie den Marshmallow Man, Slimer aber auch neue Kreaturen. Man erkundet ganz nach Belieben das Geisterjäger-Hauptquartier und hat überhaupt immer das Gefühl einer vom Team zu sein. Die Geisterjagden sind spannend und actiongeladen. Man kämpft meist Seite an Seite mit den Kumpels und bekommt von ihnen je nach Situation entsprechendes Feedback und Anfeuerungen. Man kann auch online mit Freunden Jagd auf Geister machen, oder sich eine Pause gönnen und den mitgelieferten Ghostbusters Film (digital verbessert und um einige Extras erweitert) reinziehen. Fazit: Ghostbusters ist keine weitere Franchisevergewaltigung sondern Geisterjagd vom Feinsten. Seite an Seite mit den Ghostbusters kämpfen, um dem Spuk in New York ein Ende zu setzen, was will man mehr? "Ghostbusters – The Videogame" ist ein absolut gelungenes Spiel und verdient einen Platz unter den Top 3 Filmadaptionen. Geisterjäger dieser Welt, vereinigt Euch! # # # Michel Bakhoum # # # Grafik: 9/10 Sound: 9/10 Steuerung: 8,5/10 Spielspaß: 10/10 Gesamt: 9,5/10 Entwickler: Terminal Reality Publisher: Atari
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