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STORIESHome »Movie-Review: Transsiberian (Universum)
"Transsiberian" ist ein Thriller mit vielen Wurzeln, die britisch-deutsch-spanisch-litauischer Produktion aus dem Jahr 2008 entstand unter der Regie Brad Andersons und definiert das Wort Thriller auf ganz neue Weise. Was zunächst als harmlose Reise beginnt, entwickelt sich ganz schnell zu einem rasanten Alptraum und dem Kampf ums nackte Überleben.
Als sie an einer Haltestelle Roy verlieren, beschließen sie auszusteigen und auf ihn zu warten. Im Zuge dessen macht Jessie mit Carlos einen Ausflug, der ganz unerwartet von verbotenem Knistern in einem Mord endet. Nachdem Carlos droht sie zu vergewaltigen, bringt sie ihn kurzerhand aus Notwehr um. Als ihr dann noch bewusst wird, dass Carlos in Wahrheit ein Drogenkurier war und ihr vor dem Ausflug auch noch die Drogen untergejubelt hat, beginnt die nervenaufreibende Flucht vor der russischen Polizei und dem Kampf zu überleben. "Transsiberian" ist anders als man es sich erwartet. Lange weiß man nicht, was man jetzt genau für einen Film vor sich hat und der erste Teil ist auch etwas ereignislos. Man droht schon fast abzuschalten, dann kommt jedoch die überfällige Wende und auf einmal hat man einen spannenden Thriller vor sich, der mehrere unerwartete Handlungsschwünge nimmt. Auch die Entwicklung der Charaktere ist anders als üblich. Hält man Roy und Jessie am Anfang noch für das nette Paar von nebenan, kommt nach und nach heraus, dass insbesondere Jessie eine mehr als turbulente Vergangenheit hat. Wenn man sich auf einen 0815 Thriller gefreut hat, wird man hier eher enttäuscht. Lässt man sich aber auf die "Andersheit" von "Transsiberian" ein, kann man Feuer fangen und bis zuletzt die Handlung genießen. # # # Valerie Gaupmann # # #
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